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Intercambio Suiza - Perú

Schüleraustausch Schweiz - Peru

Marzo / März 2008


 

Nicole Böni,
17 jährig
Frauenfeld TG

Nicole DiNatale,
18 jährig,
Frauenfeld TG

Marina Siegfried,
18 jährig,
Münchwilen TG
     
Andrea Scheiwiller,
17 jährig
Frauenfeld TG

Carole Kindle,
18 jährig,
Eschenz TG

Gabriela Debrunner,
17 jährig,
Oberwil TG
     

 

 

ABENTEUER PERU

Unser Abenteuer in Peru begann mit einer holprigen, rasanten Autofahrt. Müde von der langwierigen Fliegerei versetzte uns der Abendverkehr in Lima in Todesängste.
Wir begriffen schnell: Lima ist nicht Frauenfeld und Verkehrsregeln gibt's hier auch nicht!
Unsere Gastfamilien begrüssten uns auf peruanische Art und Weise und die nächsten Tage waren gezeichnet von Sprachproblemen (etliche Fragen, wie z.B. "Wie alt bist du?" wurden von uns mit einem simplen "Si" beantwortet, was die Peruaner leicht perplex zurück liess), von kulinarischen Erst-Versuchen (haben wir uns wirklich Rinderherz auf der Zunge zergehen lassen?), von Jetlag-Überwindung und vielem Staunen.
In Lima war alles grösser, billiger und gefährlicher.
Den ersten Schultag bezeichneten wir alle noch als aufregend, die darauf folgenden Tage jedoch als langweilig. Wenigstens liess uns die Sonne nicht im Stich und verfärbte uns zuerst rot, dann braun. Einige blieben weiss ;).
Speziell beliebt waren die Nachmittage, an denen wir uns auf die Strassen von Lima trauten um kunterbunte Souvenirs im Mercado Indio zu ergattern, Starbucks-Kaffee zu schlürfen, kulturelle Sehenswürdigkeiten abzuklappern und leckeres Glacé zu lutschen. 
Ein weiteres Highlight war das Wochenende in Nasca (Nochmals vielen Dank dafür!). Auf der langen Busfahrt konnten wir endlich mehr von Peru und seiner wechselnden Landschaft sehen. Speziell in Erinnerung bleiben uns die Oase, der aufregende Flug in Mini-Flugzeugen über die Linien von Nasca und die Kakerlaken und Stromausfälle im Hotel :)  Leider, aber nicht anders erwartet, befiel uns alle die Durchfall-Epidemie! :)
Auch mit der Sprache ging es langsam bergauf: Wir konnten uns alle verständigen und eigneten uns die "Gossensprache" an, die uns die Peruaner begeistert beibrachten.
Unser Abenteuer hatte jedoch auch seine Schattenseiten: Die riesigen Existenzunterschiede entsetzten uns und eine Fahrt in die Slums öffnete uns die Augen, wie schrecklich die Realität wirklich ist.
Fazit unseres kurzen, aber intensiven Aufenthalts: Extrem viele Eindrücke und Erfahrungen in einem total verschiedenen Land, die wir nie mehr vergessen werden. 

Mit herzlichem Dank verbleiben die 6 Schweizerchicas!